Mutter-Kind-Kuren machen Familien stark
Angebote der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für
Müttergenesung auch 2017 stark nachgefragt
Freiburg, 23.02.2018 – Die Müttergenesung ist in Deutschland
nach wie vor eine wichtige Stütze der Gesundheitsversorgung. Im
vergangenen Jahr haben allein in den Kliniken der Katholischen
Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung 31.000 Mütter und
Kinder die Chance auf einen gesundheitlichen Neuanfang genutzt.
Die Auslastung im größten Trägerverband innerhalb des
Müttergenesungswerks bleibt damit wie in den Vorjahren hoch.
"Frauen müssen sich im Alltag komplexen Herausforderungen
stellen. Darum suchen Sie nach speziellen Angeboten, die sie
dauerhaft für ihre jeweilige Lebenssituation stärken", sagt
KAG Geschäftsführerin
Margot Jäger bei der Vorstellung
des Jahresergebnisses in Freiburg.
Die 21 in der KAG zusammengeschlossenen Kliniken bieten
verschiedene Schwerpunktmaßnahmen. Das Angebot ist breit
gefächert: Stärkung der Erziehungskompetenz, Trauerarbeit,
Ernährungsprobleme oder Familienberatung – all das gehört heute
zu den Leistungen der Einrichtungen. "Die Frauen suchen weniger
eine Universal-Maßnahme, sondern benötigen den passenden
therapeutischen Schlüssel für ihre Situation", beschreibt Margot
Jäger die Lage der Frauen. Für sie ist die ungebrochen hohe
Nachfrage ein Beleg dafür, dass die innerhalb der KAG aufgestellte
Bandbreite richtig gewählt ist. Jüngstes Beispiel sind die Väterkuren
nur für Männer, die 2017 weiter ausgebaut wurden.
Krankenkassen übernehmen Leistungen
Die therapeutischen Angebote für Mütter, Kinder und Väter sind
schon seit vielen Jahren eine verlässliche Stütze für die
Familiengesundheit in Deutschland. Als solche gehören sie zu den
Regelleistungen aller gesetzlichen Krankenversicherungen. Liegt
eine medizinische Indikation vor, stellen Mütter oder Väter einen
entsprechenden Antrag bei ihrer Krankenkasse.
Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 2.000 Mütter und Kinder
weniger betreut werden, weil die Kapazitäten in einigen
Einrichtungen nicht voll zu verfügen standen. Die Klinikträger haben
das Jahr für Renovierungen und Ausbauten genutzt, damit überall
zeitgemäße Therapieräume und Unterkünfte zur Verfügung stehen.
Geschäftsführerin Margot Jäger lobt diese "Investition in die
Zukunft", um mit Spezialisierungen dauerhaft der richtige Partner
der Mütter und Kinder zu sein.
Die KAG Müttergenesung geht 2018 von Wartezeiten aus. Sie
empfiehlt, sich frühzeitig mit den Beratungsstellen vor Ort in
Verbindung zu setzen. Die Mütterberaterinnen helfen bei akuten
Notfällen und der Suche nach geeigneten Einrichtungen.
Bei allgemeinen Fragen zu Mutter-Kind-Kuren, Mütterkuren und
Angeboten für Väter hilft auch das Service-Telefon der
Arbeitsgemeinschaft unter der Nummer 0180/140 0 140 (3,9 Cent
pro Minute aus dem Festnetz) weiter.
Zeichen: 2.661 (inkl. Leerzeichen)
Kontakt für Redaktionen:
Kath. Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Margot Jäger, Geschäftsführerin
Karlstraße 40, 79104 Freiburg
Tel.: 0761/ 200-455; Fax: 0761/ 200-11455
E-Mail: muettergenesung@caritas.de
www.kag-muettergenesung.de